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Libellus

Colette Studer: Idee, Konzept, Regie

Marco Ratschiller: Texte

Roland Stocker: Videos

Spiel: Tanja Hoppler, Lorenzo Pedrocchi
Kostüme: Esther Studer

95 Minuten (mit Pause)

Ein satirischer Ritt durch Schweizer
Volkslieder

Die textliche Grundlage für das Stück «Libellus» bildet ein kleines, rotes, altes Gesangsbüchlein mit dem Titel «Schweizer Sänger». Darin enthalten: Volksliedertexte. Viele sind uns auch heute noch bestens bekannt. Aber verstehen wir sie auch? Sind sie in der heutigen Zeit noch zu verstehen? Sind Gefühle und Gedanken, welche 1883 von Bedeutung waren, zeitlos? Todesangst, Suizidgedanken, Einsamkeit, Heimweh, Sieg oder Niederlage, Kameradschaft und Liebe…


Sind nicht genau diese Emotionen die treibenden Kräfte einer Gesellschaft? Auch heute noch, zeitlos und brandaktuell?
Die bekannten Volksliedertexte können im theatralischen Rahmen reflektiert, neu erlebt und empfunden werden. Was dadurch entsteht ist eine aufrüttelnde, unterhaltsame, tiefsinnige Collage.


Eine Videoscreen dient dabei als visuelle Verstärkung. Die multimediale Darstellung ermöglicht uns auch den Blick über den Schweizer Tellerrand hinaus. Wie geht ein/e ausländische/r Schauspieler/in mit Volksliedern aus seiner/ihrer Heimat um? Was lösen diese bei Ihnen und bei uns aus?
Die beiden live Darsteller Tanja & Lorenzo bilden den roten Faden und begleiten das Publikum mit satirischen Texten durch einen Abend voller gesellschaftskritischer Poesie, knallhartem Realismus und verklärter Nostalgie.

Die kabarettistischen Zwischentexte stammen von dem bekannten Schweizer Autor und Journalisten Marco Ratschiller (Chefredaktor Nebelspalter von 2005-2020). So bündelt sich alles bereits im Eröffnungssatz des Abends, «Trittst im Morgenrot daher, Seh’ ich dich im Strahlenmeer».